Neue Musik

Auf dem Weg zum Institut heute morgen machte ich einen Umweg über die Post, um einen Brief für innerhalb Japans auf zu geben. Der Postbeamte wies mich freundlich darauf hin, dass man, wenn man in Japan einen Brief verschickt, in der Adresse für Gewöhnlich auch eine Anrede, wie z.B. 様 (sama – Herr/Frau in einer höflichen Form), an den Namen anfügt. Das nächste Mal werde ich es beachten. ;)

Im Verlauf des Morgens traf ich mich dann mit meinem Betreuer. Er half mir bei einer wichtigen Sache. Allerdings war die Wartezeit vor Ort recht lange, so dass wir erst am frühen Nachmittag zurück kamen.

Da der eine japanische Student im Büro war und auch noch nichts zu Mittag gegessen hatte, gingen wir zusammen zum Konbini, der sich auf dem Institutsgelände befindet, um uns ein お弁当 (Obento) zu holen. Doch diese waren ausverkauft. Der Laden wirkte dadurch wirklich leer. Später fand ich heraus, dass wohl eine Art Konferenz am Institut stattfand und deren Teilnehmer hatten wohl den Konbini geplündert. ;) Wir gingen für das Mittagessen dann zu einem der Restaurants am Institut. Ich probierte den カレーライス (Kare raisu – Curryreis), der durchaus gut war.

Am Nachmittag las ich einmal mehr Paper.

Nachdem ich am Abend einkaufen war, traf ich mich mit dem Japaner aus dem Büro. Er half mir per automatischem Telefonmenü den Liefertermin für ein Päckchen neu zu bestimmen. Das ist wirklich ganz schön kompliziert.

Danach sind wir nabe yaki udon essen gegangen. Dabei handelt es sich um Nudeln mit verschiedenen Beilagen in einer Metallschüssel. In diesem Fall wurde die Schüssel mit einer kleinen Flamme heiß gehalten. Es war ein sehr schönes Restaurant, an dem ich schon einige Male mit dem Fahrrad vorbeifuhr und ich immer gefragt hatte, wie es denn sei. Jetzt kann ich sagen, dass es sehr gut ist. ;) Wir blieben wohl etwas länger, als es die Öffnungszeiten vorsahen, daher war leider schon die schöne Beleuchtung der Fassade ausgeschaltet. Dafür standen uns aber vier Köche beim Rausgehen Spalier und bedankten sich für unseren Besuch. Wahrscheinlich dachten sie sich: “Wann gehen die denn endlich?” ;)

Nabe yaki udon

Der Eingang des Restaurants mit den vier Köchen

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Comments are closed.