Japanischer Sprachkurs

(15.10.2011) Auch heute war das Frühstück im Hotel sehr lecker. Heute war auch der Tag, an dem die Studenten, die das ganze Rahmenprogramm der Aufnahmezeremonie planten und leiteten, nach Hause fuhren.

Von 9 bis 17 Uhr stand ein Japanischsprachkurs auf dem Plan. Sehr schön war, dass alle Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Ich war in der mit dem größten Wissen und neben mir war nur ein Mädel aus Thailand in der Gruppe. So hatten wir bis zum Mittag einen sehr guten Privatunterricht. Wir bekamen neben dem Skript auch ein Buch “Japanese for busy people III” zum Lernen.

Das Mittagessen bestand aus einer vegetarischen Obento-Box. Leider war diese geschmacklich alles andere als berauschend, aber gut, dafür musste ich nicht zum Konbini laufen.

Nach der Mittagspause wurde unsere Guppe mit der zweitbesten Gruppe zusammengelegt. Damit waren wir dann zu sechst. Wir lernten den Nachmittag über, wie ein Besuch eines Studenten bei seinem Professor ablaufen könnte. Insgesammt hat der Japanischkurs am heutigen Tag sehr viel Spaß gemacht.

Nach dem Kurs stand die Frage im Raum, wie der Abend gestaltet werden sollte. Da wir Hunger hatten, ist meine Lerngruppe zum nächsten Konbini gelaufen. Dort kauften wir uns ein Obento zum Abendessen, diesmal nicht vegetarisch. ;) Auf dem Weg zurück zum Hotel entschieden sich eine taiwanesische Studentin und ich im Sokendai Gebäude nach zu sehen, wer noch da ist. Der Rest der Gruppe ist dann weiter zum Hotel geganen. Leider trafen wir im Sokendai-Gebäude niemanden an, also entschieden wir uns auch zum Hotel zurück zu kehren. Auch dort trafen wir niemanden der anderen Studenten an. Als wir an der Rezeption fragten, wo wir unser Essen essen könnten, bad man uns es auf dem Zimmer zu essen. Also bot ich meiner Mitstudentin an, in meinem Zimmer zu essen, da ich, im Gegensatz zu ihr, keinen Zimmergenossen hatte. Sie fand es eine gute Idee. Kurz bevor wir mit dem Essen anfingen, rief eine der Inderinnen an, ob wir nicht mitkommen wollten Essen einzukaufen. Da wir aber schon welches hatten, verneintne ich, aber wir verabredeten, dass wir später hinzustoßen würden. Nach dem Telefonat hatten wir erstmal ein sehr schönes mit leisem Jazz unterlegtes Abendessen auf dem Balkon meines Zimmers. Danach versuchten wir die Gruppe der Inder zu finden, doch da wir keinen Treffpunkt ausgemacht hatten, fanden wir sie nicht. Also entschied sich die Taiwanesin es für den Abend dabei zu belassen und auf ihr Zimmer zu gehen.

Ich machte mich auf den Weg zum Sokendai Gebäude, da es noch verhältnismäßig früh war und es der einzige Ort in der Umbegung mit WLan war. Dort traf ich zufällig die Gruppe der Inder, die irgendwie einen Speiseraum mit Küche organisiert hatten und eifrig am Kochen waren. Sie luden mich ein mich ihnen an zu schließen, was ich dann auch tat.

Um etwa 21h ging ein Teil zurück zum Hotel und die anderen, ich inklusive, gingen zum Konbini, um eine Flasche Wein zu holen, welche wir dann gemeinsam auf dem Zimmer des einen Inders tranken. Ich wählte einen in Japan hergestellten Rotwein aus, der recht süß, auch fruchtig, in jedem Fall aber sehr lecker war. Nach einem interessanten Gespräch über vielerlei Dinge und Ansichten, löste sich das Ganz dann auf und wir gingen alle schlafen.

Generell muss ich sagen, dass diese Veranstaltung in Hayama wirklich toll war und ich sehr viele sehr interessante Leute kennengelernt habe. Ich hoffe, ich kann mit einigen den Kontakt aufrecht erhalten. Die verschiedenen Forschungseinrichtungen sind über ganz Japan verstreut, daher werden Treffen nicht so oft stattfinden können.

Im Speiseraum im Sokendai Gebäude

Eine Langzeitaufnahme in der Nacht auf dem Weg zum Konbini

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