F-Praktikum lässt grüßen

Gestern abend habe ich alle meine Sachen zusammengepackt und heute früh am Morgen in ein anderes Apartment gebracht, weil den Vormittag über in meinem Apartment ein neuer Teppichboden verlegt wurde.

Am Vormittag gab es eine Vorlesung über radioaktive Strahlung mit den Themenschwerpunkten, welche Mechanismen stecken dahinter und wie interagiert die Strahlung mit Materie. Ich war äußerst erstaunt, dass die anderen beiden Studenten keine Ahnung hatten, was zum Beispiel beim Betazerfall geschieht. Insbesondere, da der eine Theoretiker ist und in seiner Doktorarbeit das Standardmodel überprüfen möchte.

Nach der Mittagspause ging es dann über zum praktischen Teil, in dem jeder seinen eigenen Szintillationsdetektor zusammenbauen und eichen musste. Am Ende bekam man dann eine Quelle hingestellt und sollte ausmessen, was es war. Obwohl die Eichung nur Pi mal Daumen war, konnte ich mit einer Abweichung von nur 0,7% in der gemessenen Energie bestimmen, dass es Kalium-40 war. Das hat sehr viel Spaß gemacht. ;) Auch bei dem Versuch hat mich erstaunt, dass die anderen beiden Studenten so ein simples Experiment während ihres Studiums noch nicht gemacht haben.

Nach dem Experiment transportierete ich wieder all meine Sachen in mein eignetliches Apartment. Danach ging ich wieder ins Büro und am Abend dann einkaufen. Zum Abendessen habe ich Toast-Hawaii gemacht. :)

Die Einzelteile, aus denen man das Detektorsystem zusammenbauen sollte

Ein Blick in den Photomultiplier (links) und den Szintillationskristall (rechts)

Eine Cäsium-137 Quelle zum Eichen (das kleine Runde, was so aussieht, wie eine Münze) zwischen den Detektoren

Der Multichannel Analyzer war mit einem Touchscreen ausgestattet und sehr luxuriös.

Die Eichung für die letzte Messung wurde dann grafisch auf Millimeterpapier gemacht.

Auf dem Weg zum Supermarkt sah der Vollmond hinter den Wolken toll aus.

Toast-Hawaii :)

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