Das Handygesetz

Heute war ein ruhiger Tag ohne irgendwelche Termine. Das hieß, dass ich mehr oder minder den ganzen Tag im Büro saß und Paper gelesen habe.

Als ich heute bei der Verwaltung war, erzählte mir der Mitarbeiter dort, dass ihn diese Woche die Verwaltung des Tokai Campus angerufen und ihm die Geschichte mit dem Bus erzählt hat. Sie seien wirklich sehr froh darüber gewesen. Er meinte: “In Tokai you are a hero.” Wobei ich sagen muss, dass ich mich natürlich nicht wie ein Held fühle. ;)

Heute Abend gab es als 38stes KEK Konzert ein Duo Recital mit Klavier und Gesang mit Stücken aus der Slowakei und Tschechien. Kurz vor dem Konzert nahm ich ein Bild der Bühne mit meinem neuen iPhone auf und stellte dabei fest, dass ich es nicht stumm gestellt hatte. Also stellte ich es stumm und machte ein weiteres Bild. Abermals ertönte das Verschlussgeräusch. Auch bei einer Videoaufnahme ertönte ein nicht zu überhörendes Piepsen. Ich war verwundert und durchsuchte alle Einstellungsmöglichkeiten, doch ich fand keine entsprechende Option die Geräusche aus zu schalten. Da das Konzert began, musste ich es dabei belassen und konnte keine Aufnahme machen. Später habe ich das gegooglet und staunte nicht schlecht heraus zu finden, dass dies gesetzliche Vorgabe in Japan ist. Sie haben scheinbar Angst, dass Handybesitzer heimlich Bilder von fremden Frauen machen und damit man das in solch einem Fall mitbekommt, darf das Verschlussgeräusch nicht abzuschalten sein!?! Das ruft nach einem Jailbreak! ;)

Vor dem Konzert – mehr gibt es diemal leider nicht zu sehen ;)

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One Response to Das Handygesetz

  1. Konsulus says:

    Lol das ist typisch Japaner ;) . Aber Jailbreak ist eh immer ne gute Sache.