Heute ist viel passiert

Am frühen Morgen habe ich mich heute auf den Weg zur deutschen Botschaft in Tokio gemacht. Dank iPhone habe ich den Weg ohne Probleme gefunden. Die Botschaft an sich kam mir vor, wie eine Mischung aus Gefängnis und Büro. Erstaunlich fand ich, dass zumindest an den Schaltern, an denen ich vorbei kam, ausschließlich japanisch stämmige Sachbearbeiter saßen. Daher war meine erste Frage dann auch “ドイツ語でいいですか?” (Doitsugo de iidesuka? – Ist es auf Deutsch ok?) Zum Glück war es ok. ;)

Neben der deutschen Botschaft ist ein Park (有栖川宮記念公園 - Arisugawa no miya kinen koen - Arisugawa no miya Gedächtnispark) gelegen, durch den ich eine Runde drehte. Er war sehr schön mit einem See, einem Wasserfall und vielen Brücken gestaltet. Durch das bunte Laub der Bäume gab es eine schöne herbstliche Stimmung. Im Park war auch Geocache versteckt, aber ich konnte ihn wegen einer Kindergartengruppe nicht bergen.

Dafür konnte ich aber auf dem Rückweg am つくばセンター (Tsukuba center) einen Cache machen, den ich am Sonntag wegen zu vieler Muggel nicht bergen konnte. :)

Nachdem ich ans Institut zurückkehrt war, aß ich schnell zu Mittag. Es gab wieder einmal ein お弁当 (Obento). Das Tolle war, dass heute endlich der Preis vom Fotowettbewerb von dem Hostel 64 in Osaka ankam. Neben einem Set Merchandising, bestehend aus zwei Postkarten, einer Visitenkarte, einem Flyer und Taschentüchern, gab es ein Buch, das alle Bilder des Fotowettbewerbs und der Jubiläumsfeier enthält. :)

Nach dem Mittagessen traf ich mich mit meiner Tutorin und wir fuhren zum Maklerbüro, wo ich die Schlüssel zu meiner neuen Wohnung bekam. Danach fuhren wir noch zu zwei Geschäften, um nach Einrichtungsgegenständen zu schauen. Zum Glück habe ich einige Tage Zeit zum Umziehen.

Am Abend bin ich dann mit dem einen japanischen Studenten aus dem Büro essen gegangen. Wir sind in ein どんぶり (Donburi – Eine Schüssel Reis mit Topping) Restaurant gegangen. Auf dem Weg dorthin hatte er sich verfahren und ich konnte ihn mit Hilfe des iPhones den Weg ansagen. Das fand ich lustig! :) Im Restaurant angekommen, habe das Spezial des Hauses in der normalen Größe gewählt. Dennoch war es so viel, dass ich es nicht geschafft habe. Der japanische Student hatte eine große Schüssel (und damit meine ich wirklich riesig!) und hatte sie in dreiviertel der Zeit gegessen. Ich weiß nicht, wie er es geschafft hat. Auf dem Rückweg haben wir beide unsere Sitze im Auto etwas nach hinten gestellt. In jedem fall war es ein wirklich lustiger Abend! ;)

Arisugawa no miya Gedächtnispark – Photosynth

Der Eingangsbereich der deutschen Botschaft in Tokio I

Der Eingangsbereich der deutschen Botschaft in Tokio II

Der See im Park

Ein gestützter Baum

Die Brücke vor dem Wasserfall

Der Weg zu einer der anderen Brücken

Viele Pflanzen sind noch erstaunlich grün

Die Kindergartengruppe auf einer der Brücken am See

Blick vom Hang auf den See

Der Wasserfall

東京メトロ (Tokio Metro)

Nicht helfen, Knöpfchen drücken ;)

Der Preis für den Fotowettbewerb

Das rie~sige どんぶり (Donburi) – man setze die Stäbchen und die weiße Schüssel in Relation, die Stäbchen haben die normale Länge!!! Aber lecker war es! ;)

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